Einführung Legasthenie
Legasthenie im Alltag
Legasthenie (auch Dyslexie oder Lese-Rechtschreibschwäche) bezeichnet die Schwäche, flüssiges Lesen und orthographisch korrektes Schreiben zu erlernen. Nicht nur enttäuschte Kinder und deren verzweifelte Eltern, sondern auch viele Erwachsene sind täglich mit den Folgen dieser Schwäche konfrontiert.
Bild: Typische Fehler von Legasthenikern.
Unsere moderne Informationsgesellschaft bringt dafür meist nur wenig Verständnis auf. Wer nicht gut lesen und richtig schreiben kann, wird vorschnell als dumm abqualifiziert, verliert die Lust am Lernen und erhält für seine berufliche Laufbahn schlechte Prognosen: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr…!
Legasthenie tritt in verschiedenen Ausprägungen und Stärkegraden auf. Deren Ursachen sind bis heute nicht vollständig geklärt. Sie liegen tief im menschlichen Gehirn verborgen. Legasthenie hat aber nichts mit fehlender Intelligenz zu tun, ja, es gibt sogar viele überdurchschnittlich intelligente Menschen, welche an dieser Schwäche leiden. Auch Albert Einstein zählte dazu….
Bis heute wurde versucht, durch aufwändige Therapieformen diese Defizite zu lindern oder gar auszumerzen. Da aber die Zahl ausgebildeter Therapeuten beschränkt ist, sind rasche und gezielte Massnahmen schwierig einzuleiten. Die Wartezeiten für einen Therapieplatz sind oft lang.
Diese Zeit wird für Kinder und Eltern zu einer ungeheuren Belastung. Täglich fällt der Legastheniker noch weiter hinter seine Mitschüler zurück. Öffnet sich dann endlich die Türe zur ersten Therapiestunde, muss zuerst mit viel Energie und Einfühlungsvermögen die Lernmotivation wiederhergestellt werden.
Meist steht nur eine Therapiestunde pro Woche zur Verfügung. Aber nur eine Stunde pro Woche genügt nicht. Oder kennen Sie etwa einen Klavierschüler, welcher während der Woche nie üben muss und nur in seiner wöchentlichen Klavierstunde zu einem guten Pianisten ausgebildet wird?
Vor diesem Hintergrund des Zusammenspiels von Therapie und Eigentraining wurde die neuartige Therapiesoftware Dybuster entwickelt. Sie eignet sich daher auch als Begleitung und Ergänzung zu anderen Therapieformen. Insbesondere hilft sie, die lange Wartezeit bis zum Erhalt eines Therapieplatzes zielgerichtet zu überbrücken und das Eigeninteresse des Kindes zu wecken und zu fördern.
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