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Über das Lernsystem
Die Konzepte von Dybuster
Das menschliche Gehirn nimmt Informationen über verschiedene Kanäle auf. Die meisten dieser Kanäle werden beim herkömmlichen Erlernen von Lesen und Rechtschreiben nicht genutzt.
Das Konzept von Dybuster besteht deshalb darin, neue Kanäle für das Erlernen anzusprechen, mit
- Schrift
- Farben
- Formen
- Tönen.
Bild 1: Die Farbzuordnung in Dybuster
Bild 2: Die Formen in Dybuster
So wird ein Wort nicht nur in schwarzer Farbe auf weissem Papier dargestellt, sondern zusätzlich in eine klar bestimmte Reihenfolge von Farben, Formen und Tönen übersetzt. Daneben wird die Silbentrennung des Wortes in 3D dargestellt, um die räumliche Vorstellung zu fördern. Das Gehirn ist dann in der Lage, die Informationen der einzelnen Kanäle zu verknüpfen und zum gesamten Lernerfolg zu verbinden.
Diese multimodale Lernform gilt in der Neuropsychologie als effizientestes Lernen. Es wird in Dybuster mit den modernsten graphischen Möglichkeiten des Computers umgesetzt. Auf diese Weise erhält der Legastheniker die Möglichkeit, seine besonderen Stärken für den Schriftspracherwerb einzusetzen.
Dybuster setzt konsequent auf das Prinzip des sofortigen Feedbacks. Wird ein falscher Buchstabe getippt, reagiert das Programm nicht nur mit einem Fehlerton, sondern zeigt auch eine Farbe, die den Fehler sofort erkennen lässt. Dies ermöglicht eine umgehende Korrektur und verhindert, dass sich der Benutzer ein falsches Schriftbild einprägt. Wird das Wort richtig geschrieben, wird der Benutzer mit einem visuellen Effekt belohnt.
Der Lernsoftware liegt ein mathematisches Modell zugrunde, welches das Lernverhalten des einzelnen Benutzers abbildet und genau auswertet. Dybuster berechnet zu jedem Zeitpunkt, welches Wort als nächstes abgefragt werden muss, um den nötigen individuellen Lernerfolg zu erzielen.
Dybuster wurde am Departement Informatik der ETH Zürich in mehrjähriger, intensiver Forschung entwickelt. Sein Konzept ist einzigartig und sein überaus grosser Trainingserfolg wurde in Zusammenarbeit mit dem Neuropsychologischen Institut der Universität Zürich in einer wissenschaftlichen Studie im Jahre 2006 nachgewiesen.
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