Das Funktionsprinzip von Dybuster basiert auf der Erkenntnis, dass Legasthenie zum grössten Teil durch das so genannte phonologische Defizit verursacht wird. Wer ein phonolgisches Defizit hat, hat Mühe zu verstehen, dass die gesprochene Sprache aus einzelnen Lauten besteht und dass diese Laute auf Buchstaben und Buchstabengruppen abgebildet werden. So wird z.B. ein lang gesprochenes „i“ auf die Buchstabenkombination „ie“ oder „ih“ abgebildet.
Das menschliche Gehirn nimmt Informationen über verschiedene Kanäle auf. Die meisten dieser Kanäle werden beim herkömmlichen Erlernen von Lesen und Rechtschreiben nicht genutzt. Das Konzept von Dybuster besteht darin, neue Kanäle für das Erlernen anzusprechen. Das Gehirn ist dann in der Lage, die Informationen der einzelnen Kanäle zu verknüpfen und dadurch die Lernschwäche zu kompensieren. Die multisensorische Lernform gilt in der Neuropsychologie als effizientestes Lernen. Der Erfolg ist wissenschaftlich belegt.